Da ich von vielen in der letzten Woche gehört habe, dass der botanische Garten in Cairns sehr schön sein soll, habe ich mich heute Mittag dort hin begeben. Nach einem 45 minütigen Fußmarsch durch die pralle Sonne, war ich froh endlich im schattigen Botanic Garden angekommen zu sein. Man konnte sich dort zwischen zwei Wegen entscheiden. Ich entschied mich für den kürzeren, da ich den anderen vor Einbruch der Dunkelheit nicht geschafft hätte. Nach einem Weg durch den Regenwald, folgten viele kleine Wege vorbei an schönen Pflanzen und später ein Weg, der einen kleinen Berg hinauf ging. Von diesem Berg hatte man eine super Aussicht über Cairns und vorallem den Flughafen.
Als ich dann eben nass geschwitzt zu Hause ankam, war ich froh erst einmal kaltes Wasser zu trinken und zu duschen.
Gestern habe ich dann auch endlich meine Steuernummer bekommen. Nachdem gestern immer noch keine Post für mich gekommen ist und es bei allen anderen fast nur 2 Wochen dauert, habe ich beim australische Taxation Office angerufen und mich erkundigt. Nach 15 Minuten buchstabieren meines Nachnamens, durchgabe meines Geburtstages, der Adresse und der Reisepassnummer, sagte mir der Mann am Telefon, dass irgendetwas mit meinem Antrag falsch gelaufen ist und guckte im System nach. 5 Minuten später teilte er mir dann meine Tax File Number (Steuernummer) mit.
Also steht der Arbeitssuche ab Mitte Oktober nichts mehr im Weg :-)
Donnerstag, 18. September 2014
Dienstag, 16. September 2014
Tabellands
Vor ein paar Tagen hat sich wieder gezeigt, wie klein die Welt doch ist.
Zufällig traf ich Jean aus Meerbusch. Als wir uns ein wenig unterhielten stellte sich herraus, dass wir nicht nur in Deutschland nah beieinander wohnen, sonder er auch ein Video kennt, welches ich von ein paar Freunden zum Abschied bekommen habe und er hier in Cairns auf der selben Straße wohnt.
Die letzten Tage haben wir uns ein paar mal getroffen und einen Ausflug zu den Tabellands geplant.
Heute morgen ging es dann mit ihm, einem Engländer, einer Dänin und einer Franzosin mit einem Mietwagen in Richtung Südwesten, wo auf über 1000m einige Wasserfälle, hunderte Kühe, große Farmen, Regenwald, eine super Aussicht über Kilometer weite grüne Wiesen und die Anfänge des Outbacks mit einigen abgebrannten Bäumen, roter Erde und Schotterstraßen auf uns warteten. Auf Grund der Höhe, ist es dort ca. 10 Grad kälter gewesen als in Cairns. Im Winter (der aktuell in Australien ist) kann es dort morgens bis zu -10°C kalt und gegen Mittag bis zu 25°C warm werden.
An den Millaa Millaa Falls wurde sogar vor ein paar Jahren eine TV Werbespot für ein Frauenshampoo gedreht.
Da ich der einzige mit einem Führerschein war, durfte ich die gesamte Strecke über die Serpentinenstraße mit mehr als 200 Kurven fahren. Mittlerweile habe ich mich schon an den Linksverkehr gewöhnt.
Auf dem Weg hielten wir immer wieder an verschiedenen Aussichtspunkten an, was dazu führte, dass wir erst im dunkeln wieder zu Hause waren. (Wir haben aber zum Glück kein Kangaroo überfahren)
Seit Sonntag ist Robin, mit dem ich mir hier ein Zimmer geteilt habe, in einem Workinghostel um dort schnell Arbeit zu finden. Heute kam aber schon Michael aus London neu in mein Zimmer. Habe ihn eben nur kurz gesehen, von daher kann ich noch nicht viel über ihn berichten.
Hier sind noch ein paar Bilder von unserem heutigen Tagestrip.
Zufällig traf ich Jean aus Meerbusch. Als wir uns ein wenig unterhielten stellte sich herraus, dass wir nicht nur in Deutschland nah beieinander wohnen, sonder er auch ein Video kennt, welches ich von ein paar Freunden zum Abschied bekommen habe und er hier in Cairns auf der selben Straße wohnt.
Die letzten Tage haben wir uns ein paar mal getroffen und einen Ausflug zu den Tabellands geplant.
Heute morgen ging es dann mit ihm, einem Engländer, einer Dänin und einer Franzosin mit einem Mietwagen in Richtung Südwesten, wo auf über 1000m einige Wasserfälle, hunderte Kühe, große Farmen, Regenwald, eine super Aussicht über Kilometer weite grüne Wiesen und die Anfänge des Outbacks mit einigen abgebrannten Bäumen, roter Erde und Schotterstraßen auf uns warteten. Auf Grund der Höhe, ist es dort ca. 10 Grad kälter gewesen als in Cairns. Im Winter (der aktuell in Australien ist) kann es dort morgens bis zu -10°C kalt und gegen Mittag bis zu 25°C warm werden.
An den Millaa Millaa Falls wurde sogar vor ein paar Jahren eine TV Werbespot für ein Frauenshampoo gedreht.
Da ich der einzige mit einem Führerschein war, durfte ich die gesamte Strecke über die Serpentinenstraße mit mehr als 200 Kurven fahren. Mittlerweile habe ich mich schon an den Linksverkehr gewöhnt.
Auf dem Weg hielten wir immer wieder an verschiedenen Aussichtspunkten an, was dazu führte, dass wir erst im dunkeln wieder zu Hause waren. (Wir haben aber zum Glück kein Kangaroo überfahren)
Seit Sonntag ist Robin, mit dem ich mir hier ein Zimmer geteilt habe, in einem Workinghostel um dort schnell Arbeit zu finden. Heute kam aber schon Michael aus London neu in mein Zimmer. Habe ihn eben nur kurz gesehen, von daher kann ich noch nicht viel über ihn berichten.
Hier sind noch ein paar Bilder von unserem heutigen Tagestrip.
Montag, 15. September 2014
Mein erster Monat
Morgen bin ich genau 4 Wochen unterwegs und dementsprechend hat sich schon einiges an Videomaterial angesammelt, aus dem ich jetzt mein erstes Video zusammen geschnitten habe.
Einfach Video unten anklicken, auf Vollbild stellen und dann viel Spaß beim Gucken :-)
Einfach Video unten anklicken, auf Vollbild stellen und dann viel Spaß beim Gucken :-)
Donnerstag, 11. September 2014
Road Trip to Cape Tribulation & Port Douglas
Nachdem ich am Montag noch einmal mit den anderen 4
Deutschen unterwegs war und wir versuchten einen Fisch zu fangen, jedoch nach
Stunden ohne Fisch, aber dafür mit 100 Stichen von irgendwelchen blöden Tieren
wieder zurückfuhren, sah ich zufällig auf Gumtree einen Ad, dass jemand einen „Reisepartner“
für eine Tagestour nach Cape Tribulation über Port Douglas sucht.
Daraufhin habe ich mich per SMS gemeldet und ihr auf Englisch geschrieben, dass ich gerne mit ihr die Tour machen würde. Nachdem wir ein wenig geschrieben hatten und ein Treffen für Dienstagabend ausmachten, stellte sich heraus, dass sie ebenfalls aus Deutschland kommt.
Daraufhin habe ich mich per SMS gemeldet und ihr auf Englisch geschrieben, dass ich gerne mit ihr die Tour machen würde. Nachdem wir ein wenig geschrieben hatten und ein Treffen für Dienstagabend ausmachten, stellte sich heraus, dass sie ebenfalls aus Deutschland kommt.
Wie abgemacht trafen wir uns Dienstagabend an der Lagoone
und unterhielten uns ein wenig. Am Mittwoch machten wir uns dann auf die Suche
nach einem Mietwagen. Die Suche war jedoch schwieriger als wir dachten, da wir
beide unter 21 Jahr alt sind und die Meisten unter diesem Alter keine Autos
verleihen oder wir, im Falle eines Unfalls, eine Selbstbeteiligung in Höhe von
1800 Euro zahlen müssten. Als wir die Suche schon fast aufgegeben haben, fanden
wir zum Glück doch noch einen Verleih, bei dem wir zwar ein wenig mehr für die
Versicherung zahlen mussten, aber dann ein Auto für Donnerstag bekommen
konnten.
Pünktlich um 9.00 Uhr, als der Verleih aufmachen sollte,
standen wir beiden heute Morgen vor geschlossenen Türen und mussten noch 20
Minuten warten, da die Australier es mit der Zeit hier nicht so ernst nehmen.
Schnell füllten wir noch die letzten Sachen aus, bezahlten das Auto und los
ging die Reise mit unserem weißen Flitzer.
Als ich an der ersten Kreuzung statt den Blinker den
Scheibenwischer anmachte, da diese hier genau an der anderen Seite sind als bei
uns, wurde mir klar, dass nicht nur der Verkehr auf der anderen Seite ist. Nach
zwei, drei Kreuzungen hatte ich mich an die neue Verkehrssituation gewöhnt.
Nach 1,5 Stunden Fahrt durch Straßen mit vielen kleinen
Bergen, Kurven und einer wunderschönen Aussicht auf das Meer, mussten wir mit
einer Fähre den Daintree River überqueren. Auf der anderen kamen wir mitten im Regenwald
auf engen, sehr kurvenreichen Straßen aus und fuhren noch ca. 45 Minuten weiter
bis nach Cape Tribulation. Hier stellten wir das Auto ab und erkundeten den paradiesischen
Strand, der direkt zwischen dem Great Barrier Rief und dem Regenwald liegt und
den man am liebsten nicht verlassen will. Auf dem Rückweg machten wir noch
einen Abstecher auf einen Fußweg durch den Regenwald, den Alexandra Range
Lookout (super Aussicht!) und abschließend in Port Douglas.
Nach über 300km waren wir dann gegen 19 Uhr wieder zurück.
Mittwoch, 10. September 2014
Video
Da ich hier ab und an einige Dinge mit meiner GoPro filme und diese Videos oft besser sind als nur Fotos, werde ich ab jetzt versuchen einmal im Monat ein kleines Video zusammen zuschneiden und dieses bei Youtube hochladen. Wie oft ich ein neues Video hochlade, hängt aber davon ab, wie viel ich erlebe und wie viel Zeit ich zum schneiden habe.
Zu meinem Youtube-Kanal könnt ihr über die Navigationsleiste rechts gelangen oder einfach HIER klicken.
Viel Spaß beim Verfolgen meines Abenteuers :-)
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Viel Spaß beim Verfolgen meines Abenteuers :-)
Montag, 8. September 2014
Barron Falls
Heute war ich mit den anderen, die ich hier kennengelernt habe im Barron Gorge National Park bei den Barron Falls. Dort sind rießige Wasserfälle. Man kann dort auch mit einer Eisenbahn oder Gondel hinkommen. Wir haben uns jedoch mit dem Van auf den Weg gemacht. Nachdem wir das Auto kurz vor Kuranda (eine Stadt im Regenwald) abgestellt hatten, musste man laut Schild nur 800m bis zu den Wasserfällen laufen. Nach 800m quer durch den Regenwald sahen wir ein Schild auf dem es plötzlich 2,1km waren. Leider liefen wir zunächst in die falsche Richtung bis uns jemand sagte, dass wir die Straße in die andere Richtung folgen sollen. Also sind wir ca. 1,5 Stunden in die andere Richtung gelaufen und kamen irgendwann über einem weiteren Weg durch den Dschungel zu den Barron Falls. Im ersten Moment waren wir ein wenig enttäuscht, da in der trockenen Zeit nicht viel Wasser von den Wasserfällen kam. Daher sind wir noch ein wenig weiter gegangen, um zu gucken, ob wir irgendwie zu den kleinen Becken in den Wasserfällen können. Entlang der Eisenbahnschienen und einem Schild, dass uns 3000 Dollar Strafe androhte, wenn wir diesen "Weg" betreteten, kamen wir schon nach kurzer Zeit an den Wasserfällen aus, kletterten ein wenig über die Steine und waren dann direkt oben drauf und konnten ca. 150m weit in die tiefe gucken.
Als wir plötzlich bemerkten, dass es schon 17.30 Uhr war, machten wir uns schnell auf den Weg zurück, um wenigstens die Wasserfälle noch im hellen zu verlassen. (Es wird hier im Moment um kurz nach 6 dunkel, da hier Winter ist). Nach einer Stunde Fußmarsch, konnten wir im dunkeln nicht mehr sehen, wo der Dschungelweg zum Auto lang geht. Zum Glück kam gerade ein Einheimischer vorbei, der uns den Weg erklärte. Mit 5 Handytaschenlampen konnten wir dann wenigstens noch etwas im Dschungel sehen. Dauernd war etwas am rascheln, hunderte von Tiergeräuschen und eine Eule direkt vor uns, machten diesen Weg dann so spannend, dass wir froh waren, als wir heile am Auto angekommen sind.
Auf den Bildern (weiter unten) sieht es leider nicht ganz so faszinierend aus, wie in der Realität.
Die letzten Tage waren wir viel an der Lagoone (ein öffentliches, kostenloses Freibad direkt am Meer), am Wochenende noch einmal feiern und haben wieder viele neue Leute kennen gelernt.
Jobsuche
Nachdem ich alle Restaurants, Kneipen, Firmen und sonstige mehrmals abgelaufen bin, bei der Suche im Internet nicht erfolgreich war und mir von allen erzählt wurde, dass es in Cairns momentan nahezu unmöglich ist einen Job zu finden, habe ich mich dazu entschlossen die Jobsuche in diesem Ort abzubrechen und mir lieber die Gegen anzugucken. Ende September werde ich jedoch für 5 Tage als Volunteer (Freiwilliger) auf ein Tauchboot gehen, dort ein wenig arbeiten und im Gegenzug umsonst Unterkunft, Essen und Tauchgänge bekommen.
Nach der Tauchtour ist der Monat dann auch schon zu Ende und meine Familie wird mich hier zwei Wochen besuchen. Wir werden dann zusammen Richtung Brisbane reisen, wo ich mir dann auf dem Weg oder in Brisbane einen Job suchen werde.
Als wir plötzlich bemerkten, dass es schon 17.30 Uhr war, machten wir uns schnell auf den Weg zurück, um wenigstens die Wasserfälle noch im hellen zu verlassen. (Es wird hier im Moment um kurz nach 6 dunkel, da hier Winter ist). Nach einer Stunde Fußmarsch, konnten wir im dunkeln nicht mehr sehen, wo der Dschungelweg zum Auto lang geht. Zum Glück kam gerade ein Einheimischer vorbei, der uns den Weg erklärte. Mit 5 Handytaschenlampen konnten wir dann wenigstens noch etwas im Dschungel sehen. Dauernd war etwas am rascheln, hunderte von Tiergeräuschen und eine Eule direkt vor uns, machten diesen Weg dann so spannend, dass wir froh waren, als wir heile am Auto angekommen sind.
Auf den Bildern (weiter unten) sieht es leider nicht ganz so faszinierend aus, wie in der Realität.
Die letzten Tage waren wir viel an der Lagoone (ein öffentliches, kostenloses Freibad direkt am Meer), am Wochenende noch einmal feiern und haben wieder viele neue Leute kennen gelernt.
Jobsuche
Nachdem ich alle Restaurants, Kneipen, Firmen und sonstige mehrmals abgelaufen bin, bei der Suche im Internet nicht erfolgreich war und mir von allen erzählt wurde, dass es in Cairns momentan nahezu unmöglich ist einen Job zu finden, habe ich mich dazu entschlossen die Jobsuche in diesem Ort abzubrechen und mir lieber die Gegen anzugucken. Ende September werde ich jedoch für 5 Tage als Volunteer (Freiwilliger) auf ein Tauchboot gehen, dort ein wenig arbeiten und im Gegenzug umsonst Unterkunft, Essen und Tauchgänge bekommen.
Nach der Tauchtour ist der Monat dann auch schon zu Ende und meine Familie wird mich hier zwei Wochen besuchen. Wir werden dann zusammen Richtung Brisbane reisen, wo ich mir dann auf dem Weg oder in Brisbane einen Job suchen werde.
Montag, 1. September 2014
neue Unterkunft & Jobsuche
In den letzten Tagen ist nicht sehr viel Neues passiert, trotzdem wollte ich euch kurz auf dem Laufenden halten, was ich so erlebt bzw. unternommen habe:
Seit Freitag bin ich jetzt in meiner neuen Unterkunft. Es ist richtig gut hier. Wir haben zu zweit ein eigenes Zimmer, sodass wir unsere Wertsachen nicht einschließen müssen und auch unseren Rucksack auspacken können.
Seit zwei Tagen laufe ich hier viele Restaurants, Kneipen und Firmen ab und frage nach einem Job. Bis jetzt habe ich nur einige CV's (Lebensläufe) abgegeben und noch nichts gehört. Aber das kann ja alles noch kommen.
Am Samstag war ich mit den anderen Deutschen, die ich hier kennen gelernt habe in 5 verschiedenen Clubs. In jedem Club haben wir ein Freigetränk bekommen und im ersten BBQ (hab mir dort den Magen richtig voll gehauen).
Sonntag Abend war am Meer ein richtig gutes Feuerwerk und ein paar Bands.
Wer es noch nicht gesehen hat: In der Navigationsleiste rechts könnt ihr euch jetzt jederzeit angucken, an welchen Orten ich schon gewesen bin. (oder einfach HIER klicken)
Seit Freitag bin ich jetzt in meiner neuen Unterkunft. Es ist richtig gut hier. Wir haben zu zweit ein eigenes Zimmer, sodass wir unsere Wertsachen nicht einschließen müssen und auch unseren Rucksack auspacken können.
Seit zwei Tagen laufe ich hier viele Restaurants, Kneipen und Firmen ab und frage nach einem Job. Bis jetzt habe ich nur einige CV's (Lebensläufe) abgegeben und noch nichts gehört. Aber das kann ja alles noch kommen.
Am Samstag war ich mit den anderen Deutschen, die ich hier kennen gelernt habe in 5 verschiedenen Clubs. In jedem Club haben wir ein Freigetränk bekommen und im ersten BBQ (hab mir dort den Magen richtig voll gehauen).
Sonntag Abend war am Meer ein richtig gutes Feuerwerk und ein paar Bands.
Wer es noch nicht gesehen hat: In der Navigationsleiste rechts könnt ihr euch jetzt jederzeit angucken, an welchen Orten ich schon gewesen bin. (oder einfach HIER klicken)
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